Biography

Das Theatermagazin Die Deutsche Bühne schreibt über Sergiu Saplacan “fasziniert mit einem warm timbrierten Tenor und auch durch sein Spieltalent”. Begeisterung auch beim Hamburger Abendblatt und dem Online Musik Magazin, die seine Tenorstimme als “strahlend” und “warm, natürlich flieβend” finden. Drehpunktkultur Salzburg schrieb über seinen hochumjubelten Nemorino, das Sergiu Saplacan “edles, mitunter verführerisch bronzen schimmerndes Tenormaterial” hören lässt und mit “Verve und Sensibiltät den jugendlichen Liebhaber spielt”.
Nach seinem erfolgreichen Debut als Kavalier in “Cardillac” von Paul Hindemith an der Estonian National Opera in Tallinn, wird Sergiu Saplacan erneut in der kommenden Saison 2015/16 in dieser Rolle auftreten. Besondere Höhepunkte werden sein Debut als Alfredo in “La Traviata” und Rodolfo in “La Bohème” in Tallinn sein . Weitere Engagements bringen ihn in seine Heimatstadt Cluj-Napoca, Rumänien, wo er zum ersten Mal den Lenski in “Eugen Onegin” singen wird.
Nachdem Sergiu Saplacan 2012 sein Masterstudium mit Auszeichnung abgeschlossen hat, wurde ihm von der Universität Mozarteum Salzburg die Lilli-Lehmann-Medaille als bester Absolvent verliehen. Im Anschluss an sein Studium wurde er an der Hamburgischen Staatsoper verpflichtet und war bis Juni 2014 Mitglied des Internationalen Opernstudios. Er erhielt viele ausgezeichnete Kritiken u.a. vom Hamburger Abendblatt und Der Opernfreund. In Hamburg hatte Sergiu Saplacan die Möglichkeit mit groβartigen Dirigenten wie Simone Young, Asher Fisch, Henrik Nánási, Alexander Joel, Sebastian Weigle und Sänger wie Reri Grist, Ann Murray, Andrzej Dobber und George Petean zu arbeiten.
In der Saison 2014/15 ist er als Gast bei verschiedenen Produktionen an der Hamburgischen Staatsoper aufgetreten, darunter bei der Neuproduktion von “La belle Hélène” (J.Offenbach) und “Salome” (R.Strauss). Zudem wurde er für einige Galakonzerte in Deutschland, Österreich, Albanien, Polen und Spanien verpflichtet.Sergiu Saplacan erhielt neben der Lilli-Lehman-Medaille weitere Preise bei Wettbewerben und Auszeichnungen, darunter einen 2. Preis beim Grandi Voci Wettbewerb 2011.
Geboren in Cluj-Napoca (Rumänien) als Sohn eines bekannten rumänischen Tenors, sammelte Sergiu Saplacan schon früh erste musikalische Erfahrungen im Kinderchor der Staatsoper Cluj und von seinem Vater Viorel Saplacan. Nach seinem Abitur entschied er sich zunächst für ein Jurastudium an der “Facultatea de Drept” Cluj-Napoca. Seine Leidenschaft für die Musik und die Oper bewegten Sergiu ein Gesangsstudium an der Gheorghe Dime Musikakademie Cluj-Napoca zu beginnen. 2007 wechselte er dann an die Universität Mozarteum Salzburg, um bei Prof. Boris Bakow und dem Pianisten Alessandro Misciasci zu studieren. Im Juni 2010 schloss er erfolgreich sein Bachelor of Arts ab und wurde in die Opernklasse von Josef Wallnig und Eike Gramss aufgenommen. In dieser Zeit debütierte Sergiu Saplacan in Mozarteumproduktionen sehr erfolgreich mit einigen grossen Partien, u.a. als Nemorino in “Elisir d’amore”, Alfredo in “La Traviata” und Tamino in “Die Zauberflöte”. 2012 schloss er das Masterstudium mit Auszeichnung ab.